Fastfood für zuhause

In Berlin hat vor ein paar Monaten ein neues Restaurant eröffnet: Die SardinenBar. Neuartig daran, außer für Portugal-Reisende: Es gibt kaum etwas anderes als hochwertigen Dosenfisch, von dessen Existenz ich bisher praktisch nicht wusste. Die Bar ist assoziiert mit dem Feinkostladen Maitre Philippe, von dessen Existenz ich zwar wusste, dessen Sortiment mir aber unbekannt war, obwohl eine des Maitres Töchter zum Freundeskreis gehört (ja, es ist mir peinlich).


Die Dosen, die in der Bar serviert werden, werden im Laden verkauft und ich habe mir einen Stapel davon ins Regal gelegt, so dass ich immer was gutes zu essen im Haus habe. Eine Dose kostet zwischen vier und neun Euro, kauft man bei Philippe gleich ein ganzes Sortiment, kostet die Dose im Schnitt fünf. Bestellen geht auch.

Die besten, trockenen Nudeln, die ich kenne, kosten 4,50 das Pfund. Eine Dose Sardinen (es gibt auch Tunfisch und Bacalhau) reicht für ein Pfund Nudeln. Nudeln kochen, abgießen, zurück in den Topf, Sardinenbüchse auf, kompletten Inhalt in den Top kippen, umrühren, fertig. Eventuell noch etwas Zitrone dazu, um das Ganze etwas aufzufrischen. Ein außergewöhnliches und trotzdem schnelles, einfaches Essen in bester Qualität für zwei Personen (inklusive Nachschlag) kostet also einen knappen Zehner.

Und jetzt kommst Du, Mägges!

Fastfood für zuhause

5 Gedanken zu „Fastfood für zuhause

  1. InaPö schreibt:

    Im Portugalurlaub im Mai mal die Äuglein offenhalten. Fisch in Dosen gibts dort auch überall als Aufstrich als Vorspeise und ist urlecker. Könnte direkt los.

  2. QuantumDude schreibt:

    Lieber Holgi,

    wie heißen denn die besten trockenen Nudeln und wo gibt’s die?
    Ich halte bisher ja De Cecco für die Erfüllung in Sachen Pasta und möchte gerne den Horizont erweitern.

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