(No) Daylight in your Film

Das ist ein Jobo 2400 Tageslichttank, in dem ich 135er Kleinbildfilme entwickeln kann, ohne in den Dunkelsack zu müssen. Das Ding funktioniert so verblüffend einfach, dass ich anfangs gedacht hatte, es funktioniere gar nicht.

Die Tanks werden nicht mehr hergestellt, so dass man gebrauchte suchen muss, die teilweise für weit und 100,- Euro gehandelt werden. Ich hatte allerdings Glück und habe einen für 50,- erwischt.

Wer weiß, dass er ausschließlich Kleinbild und jeweils nur einen Film entwickeln will (andere Filme und mehrere gehen nicht), ist auch für 80,- Euro noch gut bedient. Chemie für 50 Filme gibt’s bei Fotoimpex für 20,- Euro, so dass man auf ungefähr denselben Preis kommt, den man auch für ein Startset mit Dunkelsack bezahlen würde – und man spart sich viel Fummelei.

(No) Daylight in your Film

4 Gedanken zu „(No) Daylight in your Film

    1. holgi schreibt:

      He was holding it wrong 😃

      Aber ernsthaft: Die „Erhöhung am Dosenboden“ habe ich identifiziert als Führung, damit das Ding auch richtig sitzt, mein Tank schließt ordentlich, der Film ist sauber abgeschnitten worden und das Einspulen war – nach ein wenig üben an den ersten drei Zentimetern – auch kein Problem.

  1. Marko schreibt:

    Ich kenne diese Tanks und hatte selbst einen. Ich habe für mich folgende Nachteile identifiziert, die mich dazu gebracht haben wieder den Dunkelsack zu nehmen:

    1. Man braucht mehr Chemie (Konstruktionsbedingt wegen der Größe des Tanks)
    2. Man kann nur einen Film auf einmal entwickeln
    3. Wenn sich während des Einspulens der Film verhakt und man denkt, man ist am Ende, schneidet man den Film in der Mitte durch und verliert damit Bilder. Oder aber man merkt dass sich der FIlm verhakt und muss dann wieder mit Dunkelsack herumhantieren.

    Gerade Punkt 3 hat mich sehr genervt. Es passiert eher selten, und meistens nur wenn man das Filmende nicht sauber abschneidet oder die Spule noch feucht ist. Aber selbst wenn man sauber arbeitet kann es sein, dass ein Film, der sich extrem aufrollt, darin verhakt und man nicht mehr weiterkommt.

    Das letzte Bild sollte auf keinen Fall etwas „wichtiges“ enthalten – das wird in der Tat sehr oft abgeschnitten (kommt auf die Kamera an)

    Mein Tank liegt jetzt seit über 10 Jahren im Keller rum – deshalb bin ich dankbar für den Tipp, dass bei ebay gerade viel dafür bezahlt wird.

    1. holgi schreibt:

      1. Ist mir noch nicht aufgefallen. Vermutlich, weil ich gerade mal alle zwei Wochen einen Film entwickle oder so.
      2. Siehe oben 😉 (muss ich aber mal beobachten)
      3. Ist mir noch nicht passiert, aber ich habe jedesmal Angst davor. Das Abschneiden des letztes Bildes habe ich zuletzt auch bemerkt – und den nächsten 36er dann einfach nach 34 schon entwickelt.

      Aber im Grunde hast Du recht: Der Dunkelsack ist – wenn man es gelernt hat – die weniger obskure und damit mindestens nervenschonendere Variante.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.